Pressemitteilungen Aktuell

Aktuelle Pressemitteilungen

  • 25.11.2010

    Afrika-EU-Gipfel: Merkel muss sich für Partnerschaft stark machen – Richtungswechsel beim Aktionsplan gefordert

    Berlin, 25. November 2010 – Ohne die Partizipation der Zivilgesellschaft in Afrika und in der Europäischen Union (EU) wird die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie ein Lippenbekenntnis bleiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte sich stärker für die Partnerschaft engagieren und auf dem Afrika-EU-Gipfel in Tripolis die zivilgesellschaftlichen Forderungen nach einem Richtungswechsel im zweiten Aktionsplan unterstützen. Dies hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) gemeinsam mit afrikanischen und europäischen Partnern im Vorfeld des Gipfels gefordert.

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  • 16.11.2010

    Afrika-EU-Partnerschaft stärken
    Erwartungen der Zivilgesellschaft an den Tripolis-Gipfel  

    Berlin, 16. November 2010 – Die Gemeinsame Afrika-EU-Strategie ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Partnerschaft der beiden Kontinente. Erfolgreich wird die Strategie aber nur sein, wenn mehr Akteure an dem Prozess beteiligt werden und die Zivilgesellschaft bei der Umsetzung konsequent eingebunden und finanziell unterstützt wird. Dies haben jetzt zivilgesellschaftliche Organisationen auf einer internationalen Konferenz in der Friedrich-Ebert-Stiftung im Vorfeld des Afrika-EU-Gipfels in Tripolis gefordert.  

    „Die Strategie hat einen Paradigmenwechsel in den Beziehungen der beiden Kontinente eingeläutet. Aus einer paternalistischen Strategie für Afrika wurde endlich eine Strategie mit Afrika. Leider ist sie in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern wenig bekannt. Die Teilnehmer des Gipfels in Tripolis müssen die Strategie vorantreiben und für ihre konsequente Umsetzung sorgen, “so die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, dass der zweite Aktionsplan neue Akzente setzt.  

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  • 15.06.2010

    Energiearmut überwinden
    Neue Strategien für Afrika erforderlich    

    Berlin, 15.06.2010 – Die Überwindung der  Energiearmut ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Deshalb sollten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Afrika-EU-Energiepartnerschaft (AEEP) stärker zur Armutsbekämpfung genutzt werden. Dies ist das Ergebnis eines Internationalen Workshops zu Erneuerbaren Energien in Afrika, der am 14. Juni in Berlin stattfand. Veranstalter waren VENRO, das Forum Umwelt und Entwicklung und der Evangelische Entwicklungsdienst.

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  • 29.04.2010

    Africa-EU Strategy put to the test
    Shortcomings in the Action Plan

    Bonn, 29th April 2010 – The Joint Africa-EU Strategy will have few prospects of success if no improvements are made to the second Action Plan. Gender justice and rural development need to come more to the fore. This was demanded by the Association of German Development Non-Governmental Organisations (VENRO) on the occasion of the meeting of the Ministerial Troika of the EU and Africa in Luxembourg on the 26th April.

    We regret that no progress has been made in the Partnership on Trade, Regional Integration and Infrastructure. The 2008 food crisis has clearly shown that rural development needs to be a focal issue in particular. Most people in Africa live in rural regions, says VENRO Chairman Ulrich Post.

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  • 28.04.2010

    Afrika-EU-Strategie auf dem Prüfstand
    Mängel beim Aktionsplan

    Bonn, 28. April 2010 – Die gemeinsame Afrika-EU Strategie hat wenig Aussicht auf Erfolg, wenn keine Nachbesserungen beim zweiten Aktionsplan durchgeführt werden. Geschlechtergerechtigkeit und ländliche Entwicklung müssten stärker in den Fokus der Partnerschaft rücken, so die Forderung des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des Treffens der Minister der  EU und Afrikas in Luxemburg am 26. April.

    „Zu unserem Bedauern sind bei der Partnerschaft zu Handel, regionaler Integration und Infrastruktur keinerlei Fortschritte erzielt worden. Die Nahrungskrise 2008 hat deutlich gezeigt, dass vor allem die ländliche Entwicklung ein Schwerpunktthema sein muss. Die meisten Menschen in Afrika leben in ländlichen Gebieten“, sagt VENRO-Vorstandsvorsitzender Ulrich Post.

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  • 10.12.2009

    Klimagipfel: EU muss zahlen
    Forderungen Afrikas ernst nehmen  

    Bonn, 10. Dezember 2009 –  Die Europäische Union (EU) muss den afrikanischen Staaten mehr Finanzmittel für die Klimafinanzierung zur Verfügung stellen und zwar zusätzlich zu  bereits bestehenden Verpflichtungen. Dies hat jetzt der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des heutigen EU-Gipfels zur Soforthilfen in Brüssel gefordert.

    „Die EU feiert sich als Vorreiter beim Klimaschutz, bei der Finanzierung stiehlt sie sich aber aus ihrer Verantwortung“, so VENRO-Vorstandsmitglied Bernd Bornhorst.  Es sei nicht hinnehmbar, dass Mittel zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel in das ODA-Ziel von 0,7 Prozent angerechnet würden –  so wie das die Bundesregierung am 3. Dezember im Bundestag beschlossen hat.  

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  • 18.11.2009

    Afrika-EU-Partnerschaft
    Was hat sie den armen Menschen gebracht?

    Internationale Konferenz: Partnership for the Poor?
    The Joint Africa-EU Strategy: Risks and Opportunities

    Bonn, 18. November 2009 – Im Dezember 2007wurde die gemeinsame Afrika-EU-Strategie von afrikanischen und europäischen Staats-und Regierungschefs in Lissabon beschlossen. Ziel war es vor allem die afrikanische Zivilbevölkerung einzubeziehen. Doch ist dies tatsächlich gelungen?

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  • 26.08.2009

    Afrika braucht Energiewende –
    Bioenergienutzung nachhaltig gestalten  

    Bonn, 26.8.2009 – Afrikas Energiepolitik braucht eine Kehrtwende. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der bessere Zugang der Bevölkerung zu nachhaltigen Energien. Ohne diesen Zugang droht der Kontinent wirtschaftlich weiter abgehängt zu werden. Dies ist das Ergebnis der internationalen Fachtagung, „Rethinking Biomass Energy in Sub-Sahara Africa“, die am 25. August in Bonn stattfand.  

    „Der fehlende Zugang zu moderner Energie ist ein wesentliches Entwicklungshemmnis in Afrika. So kann die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, durch eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik gesenkt werden“, sagt die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio-Plath. Die nationalen und internationalen Geber müssten deshalb mehr in die Nutzung moderner Energie investieren.  

    Für 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung ist Biomasse die Hauptenergiequelle. Die Nutzung von Feuerholz in den afrikanischen Haushalten ist weit verbreitet – mit schwerwiegenden Folgen. Die durch die ineffizienten Kochöfen produzierte Luftverschmutzung fordert jedes Jahr bis zu einer halben Million Tote.

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  • 19.05.2009

    Entwicklungsabkommen statt Freihandelsverträge
    EU muss AKP-Staaten mehr Rechte einräumen  

    Bonn, 19.05.2009 – Die Europäische Union (EU) muss bei den Handelsbeziehungen mit den Staaten Afrikas, des karibischen Raumes und des Pazifischen Ozeans (AKP-Staaten) stärker Entwicklungsaspekte berücksichtigen. Dies hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungs-organisationen (VENRO) anlässlich des heutigen Treffens der EU-Entwicklungsminister im Rahmen des Rats in Brüssel gefordert.  

    „Es ist gut, dass die EU-Handelskommissarin Catherine Ashton mehr Flexibilität in den derzeitigen Verhandlungen der Wirtschaftsabkommen (EPAs) zulassen möchte. Dies muss aber auch für die Interimsabkommen gelten“, so VENRO-Vorstandsvorsitzende Claudia Warning. „Voraussetzung hierfür ist, dass die EU die Änderungswünsche der AKP-Länder ernst nimmt.“  

    Besonders der bereits bestehende Schutz für die lokale Agrarproduktion dürfe nicht durch einschränkende Klauseln in anderen Artikeln der Abkommen wieder aufgehoben werden. Dies verstoße gegen die Welthandelsregeln. Mit Blick auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Entwicklungsländer am härtesten trifft, müssten vor allem die finanziellen Folgen im Rahmen der festgelegten Liberalisierung neu berücksichtigt werden. 

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  • 29.04.2009

    People in Africa left out
    VENRO calls for U-turn in Africa-EU Strategy  

    Bonn, 28.04.2009 –The Joint Africa-EU strategy will only be able to reckon with success if civil society is more strongly involved in the process. So far, the interests of the African population have only been given insufficient consideration, the Association of German Development Non-Governmental Organisations (VENRO) criticises on the occasion of the meeting between European and African ministers, held in Luxembourg on the 28th April.  

    “The Strategy explicitly guarantees people’s participation. But this is only on paper and has nothing to do with reality,” says Deputy VENRO Board Chair Christa Randzio-Plath. She adds that there are hardly any representatives of civil society in the Joint Expert groups. However, the topics addressed there, such as energy security, trade, climate change and gender justice, affect the poor population and the women of the African continent in particular.  

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Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)