Eindämmung

Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels

Wenn nicht sofort gehandelt wird, dann droht in naher Zukunft eine Anpassung für Millionen von Menschen gar nicht mehr möglich zu sein. Aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge müssen die entwickelten Länder ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 senken, wenn sie eine Wende herbeiführen wollen Immer mehr afrikanische Länder unterstützen deshalb gemeinsam mit der Allianz kleiner Inselstaaten (AOSIS), die Forderungen der letzten UN-Klimaverhandlungen in Bonn, die im April 2009 zu Ende gingen.


Zentrale Forderungen:

Die EU sollte:

  1. sich in Übereinstimmung mit den oben vorgeschlagenen Eindämmungszielen zu einer deutlich höheren als bisher geplanten Senkung ihrer Emissionen verpflichten;
  2. anerkennen, dass der internationale CO2-Markt kein geeignetes Instrument zur Förderung CO2-armer Entwicklung oder zur Verringerung der Energiearmut in Afrika ist. Sie sollte deshalb die öffentliche Unterstützung CO2-armer Entwicklung mit anderen Mitteln als dem CO2-Markt verstärken.


Die afrikanischen Regierungen sollten:

das Potential CO2-armer Technologien erkennen und Anreize für die Nutzung dieser Technologien schaffen. Zudem sollten sie interne Hemmnisse CO2-armer Entwicklung abbauen.

Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)