Reduzierung

Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung (REDD)

Der Erhalt der Wälder und die Vermeidung von Landverödung sind wichtig für die Bekämpfung schädlicher CO2-Emissionen und die Bewahrung der Ökosysteme. Gerade den armen Menschen bieten sie eine Lebensgrundlage und die Möglichkeit zur Anpassung. Die Partnerschaft zum Klimawandel darauf abzielen, die REDD auch in Afrika zu unterstützen.

Zentrale Forderungen:

Die EU sollte:

  1. die Einführung eines stabilen internationalen REDD-Fonds unterstützen und gleichzeitig den großen Nutzen anerkennen, der aus der Vermeidung von Entwaldung und Waldschädigung hervorgeht;
  2. die Aufnahme der REDD in den internationalen CO2-Markt ablehnen, da diese die nationalen Reduktionsbemühungen der Entwicklungsländer unterlaufen könnte;
  3. Den Ausschluss von Pflanzungen vom zukünftigen REDD-Mechanismus unterstützen;
  4. In der EU ansässige Unternehmen davon abhalten, Monokulturen in Afrika anzulegen, die den spezifischen ökologischen und sozialen Umständen nicht entsprechen;
  5. Die Politik der EU-Staaten vereinheitlichen und jene korrigieren, die zur Entwaldung und Waldschädigung in Afrika beitragen könnten.

Die afrikanischen Regierungen sollten:

  1. Die eigentlichen Ursachen der REDD prüfen und ihre Unterstützung der Strategien für nachhaltige Lebensgrundlagen ausweiten;
  2. Die Beteiligung maßgeblicher Bevölkerungsgruppen, wie lokaler Gemeinschaften, indigener Gruppen, von Frauen und Jugendlichen, bei der Umsetzung der Waldschutzprogramme respektieren und fördern;
  3. Den Aufbau lokaler Kompetenzen und die Sensibilisierung zur Vermeidung von Entwaldung, auch durch den UNFCCC-Prozess, fördern.

Positionspapier

Lesen Sie das Positionspapier der Partnerkonferenz von Nairobi zur Afrika-EU-Strategie.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)